Geschichtliches über Kiwanis International
Kiwanis International wurde am 21. Januar 1915 von Allen Simpson Brown und Joseph G. Prance in Detroit/
Michigan, gegründet. Der ursprüngliche Name von Kiwanis war "The Supreme Lodge Benevolent Order Of Brothers", auch bekannt als BOB.
Von Anfang an waren sie nicht begeistert von dem Namen, also schlug eine Historikerin aus Detroit den Namen "Nunc Kee-wanis" vor, der aus der Sprache der
Indianer stammt. Der Ausdruck, aus der Sprache der Otchpiew, hatte vielerei Interpretationen, einschliesslich "Wir haben eine gute Zeit",
"Wir machen Lärm", "Wir handeln" und "Wir werben".
Kiwanis ist eine Organisation, die sich den Prinzipien des Service verschrieben hat, für die Förderung des Einzelnen, der Gemeinschaft und nationalem Wohlergehen sowie der Stärkung des internationalen Wohlwollens.
Seit seiner Gründung hat sich Kiwanis zu einer Familie ausgebreitet, die junge Europäer (Kiwajuniors), Universitäts- und College Studenten (Circle K),
High-School Schüler (Key Clubs), Mittel- und Junior-Highschool Schüler ( Builders Club) und Grundschulkinder (K-Kids) mit einschliesst. Kiwanis-Familien-Mitglieder gibt es auf der ganzen Welt, mit mehr
als 600.000 Mitgliedern in über 13.000 Clubs in 82 Ländern.
Alleine Kiwanis Clubs stellen jährlich durchschnittlich $70 Millionen und 6,5 Millionen Arbeitsstunden für Sozialdienste.
Am 1. November 1916 wurde der erste außeramerikanische Club in Canada, und zwar in Hamilton, Ontario, gegründet. Auf der International Convention in Toronto 1961
erfolgte ein Beschluss für die Ausdehnung außerhalb der beiden Gründerstaaten, ein Beschluß, der zur weltweiten Verbreitung der Kiwanis-Idee führte.
Der erste Kiwanis-Club in Europa wurde 1963 in Wien gegründet. Im gleichen Jahr wurde der erste Club in Deutschland, in Frankfurt am Main, ins Leben gerufen. Schnell folgten weitere Neugründungen in
ganz Europa und in Übersee.
In der Bundesrepublik Deutschland waren bei Kiwanis International Mitte des Jahres 1999 in 123 Clubs rund 2.800 Mitglieder registriert.